Mit Zugluft zum Infekt

Viele Reisende machen es gern: In der Bahn oder im Auto das Fenster herunterkurbeln und die Nase in den Fahrtwind halten. Bei großer Hitze erscheint der kühle Luftzug wie ein Segen, doch die Quittung für die frische Brise ist nicht selten eine handfeste Erkältung. Dabei muss es nicht einmal der starke Fahrtwind sein: Gekippte Fenster, geöffnete Türen, der Büroventilator oder die Klimaanlage – alles was einen seichten Luftzug verursacht, kann die Körpertemperatur herabsetzen. Geschieht die Kühlung im Halsbereich, kann dies die Temperatur in der Rachenschleimhaut senken und eine Erkältung provozieren.

 

Zugluft vermeiden

Im Luftzug verliert die Schleimhaut zudem an Feuchtigkeit. Ihre Schutzfunktion kann verloren gehen, durch die Trockenheit entstehen kleine Risse, in denen sich Krankheitserreger ansiedeln und vermehren können.  Weitere ausführliche Tipps rund um das Thema Erkältung, zu den häufigsten Ursachen und zu möglichen Vorbeugungsmaßnahmen bietet das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter rgz24.de/sommergrippe. Ein praktischer Tipp etwa lautet: Wer in der warmen Jahreszeit für Kühlung in heißen Räumen sorgen möchte, sollte den Durchzug in den frühen Morgenstunden oder spätabends durchführen und das Zimmer dabei verlassen.

 

Gliederschmerzen und Verschleimung lindern

Zwar heilen banale grippale Infekte innerhalb weniger Tage meist von selbst aus, doch wer bei der Arbeit oder im Alltag einsatzfähig bleiben möchte, will die lästigen Beschwerden auch aktiv lindern. Die Kombination der Wirkstoffe Phenylephrin und Paracetamol, enthalten etwa in GeloProsed (Apotheke), kann die Symptome gleich zweifach bekämpfen: Phenylephrin lässt die angeschwollene Nasenschleimhaut rasch abschwellen, das Schnupfensekret fließt ab und die Nebenhöhlen werden belüftet.  Der Schmerzstiller Paracetamol wiederum kann das Fieber senken und Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen lindern. Die neuartige Darreichungsform als Pulver, das ohne Wasser eingenommen wird, ist besonders praktisch für unterwegs. Zudem haben die Inhaltsstoffe weder eine sedierende noch eine aufputschende Wirkung und beeinträchtigen daher die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nicht. (djd).

 

Guter Schlaf bei Hitze

Laue Nächte nach einem heißen Tag bringen oft wenig Abkühlung. Daher ist eine lauwarme Dusche vor dem Schlafengehen zu empfehlen. Kalt sollte man nicht duschen, da dies die Durchblutung anregt und zu einer Erhöhung der Körpertemperatur führen kann.  Nach dem Duschen sollte man kühlende Cremes auftragen, so kann die Abkühlung noch lange nachwirken. Die Bettwäsche sollte aus reiner Baumwolle sein, da Kunstfaser einen Hitzestau verursachen kann. Für einen guten Schlaf ist generell abends leichte Kost angesagt – an heißen Tagen gilt dieser Rat umso mehr. (djd).

 

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