Wissenschaftlich nicht belegt ist, ob ein Salzkonsum, wie er heute üblich ist, ein Risikofaktor für die Entwicklung eines hohen Blutdrucks sein kann

Durch Studienergebnisse nicht eindeutig zu begründen und damit wissenschaftlich nicht gerechtfertigt ist die Empfehlung, den Kochsalzkonsum generell unter sechs Gramm pro Tag zu drosseln. Zu diesem Ergebnis kommt ein amerikanisches Expertenkomitee, das vom unabhängigen „Institute of Medicine“ (IOM) mit einer umfassenden Analyse bereits vorliegender Studiendaten beauftragt wurde. Das Komitee sollte insbesondere prüfen, ob es gesundheitliche Vorteile oder möglicherweise Risiken birgt, wenn der Bevölkerung oder speziellen Bevölkerungsgruppen zu einer Restriktion der Salzaufnahme unter sechs Gramm Kochsalz pro Tag geraten wird.

 

Ist der heute übliche Salzkonsum wirklich riskant?

Lange galt ein Salzkonsum, wie er heute üblich ist, als Risikofaktor für die Entwicklung eines hohen Blutdrucks, der seinerseits ein Risiko für Herz-Kreislauf-Komplikationen ist. Dieses „Dogma“ aber ist in den vergangenen Jahren ins Wanken gekommen. So gibt es Studien, die zeigen, dass die Auswirkungen des üblichen Salzverzehrs auf den Blutdruck und damit auf die Herz- und Gefäßgesundheit deutlich überschätzt werden. Mehr noch: Seriöse Studien renommierter Wissenschaftler zeigen, dass eine starke Beschränkung der Salzaufnahme durchaus negative Konsequenzen auf die gesundheitliche Situation haben kann. Sie steigert offenbar die Bildung von Stresshormonen im Körper, die ihrerseits das Herz-Kreislauf-System belasten und Herz-Kreislauf-Komplikationen bis hin zum Herzinfarkt den Weg bahnen können.

 

LirumLarumIpsum Tipp: Fasten, das ist für viele eine salzfreie Auszeit. Haben Sie schon von modifiziertem Fastenwandern mit Vitalstoffen gehört? Beim modifizierten Fasten wird dem Körper eine geringe Grundmenge an Aminosäuren, sowie Makro- und Mikronährstoffen (Vitalstoffe) zugeführt.

 

Bei salzarmer Ernährung können Cholesterinwerte steigen

In Studien festgestellt wurde ferner, dass unter einer salzarmen Ernährung die Cholesterinwerte im Blut steigen und auch die Gefahr der Ausbildung einer Insulinresistenz als Wegbereiter eines Diabetes zunehmen kann.  Durch Studienergebnisse nicht eindeutig zu begründen und damit wissenschaftlich nicht gerechtfertigt ist demnach die Empfehlung, den Kochsalzkonsum generell unter sechs Gramm pro Tag zu drosseln. Empfehlungen zu gesunder Ernährung und Informationen über die Bedeutung von Salz in der Ernährung gibt es etwa unter vks-kalisalz.de und auf Ratgeberzentrale.de.(djd).

 

Genereller Salzverzicht ist schwierig

(djd). Ein vom unabhängigen „Institute of Medicine“ beauftragtes amerikanisches Expertenkomitee kommt nach der Analyse vorliegender Studien zu dem Schluss, dass bei allgemeinen Empfehlungen zum Salzverzehr Zurückhaltung geboten sei. Abgesehen von potenziellen Auswirkungen auf kardiovaskuläre Parameter gibt es nach Angaben des IOM keine eindeutigen Hinweise auf gesundheitsschädigende Effekte der Kochsalzaufnahme. Auch bezüglich des Herz-Kreislauf-Systems rechtfertigen die Daten nicht die Empfehlung, täglich unter sechs Gramm Salz zu konsumieren.

 

 

 

 

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